Externer KI-Beauftragter – SECURAM Consulting

KI-Governance

Externer KI-Beauftragter (AI Officer)

Der EU AI Act gilt. Ein externer KI-Beauftragter übernimmt die operative KI-Governance, solange Sie keine eigene Vollzeitstelle einrichten können oder wollen.

202 Mrd. € Cyberschaden DE/Jahr
4,88 Mio. $ ∅ Kosten pro Breach
34 % von Ransomware betroffen
59 % sehen Existenz bedroht
87 % in 12 Monaten angegriffen

Leistungsumfang

Als externer KI-Beauftragter übernehmen wir die operative Verantwortung für Ihr KI-Managementsystem — kontinuierlich und regelkonform.

KI-Register führen

Zentrale Erfassung und Dokumentation aller im Unternehmen eingesetzten KI-Systeme. Das Register bildet die Grundlage für Transparenz gegenüber Aufsichtsbehörden und für die interne Steuerung.

Risikobewertung

Einstufung jedes KI-Systems in die Risikoklassen des EU AI Act (minimal, begrenzt, hoch, unannehmbar). Daraus leiten sich die konkreten Pflichten ab — von der Kennzeichnung bis zur vollständigen Konformitätsbewertung.

EU AI Act Monitoring

Laufende Beobachtung regulatorischer Entwicklungen, delegierter Rechtsakte und Durchführungsbestimmungen. Sie erfahren rechtzeitig, welche neuen Pflichten auf Ihr Unternehmen zukommen und welche Fristen gelten.

Shadow-AI-Governance

Systematische Identifikation nicht autorisierter KI-Nutzung im Unternehmen. Darauf aufbauend: Steuerungsmechanismen, die eine kontrollierte Nutzung ermöglichen, statt sie pauschal zu verbieten.

Kompetenznachweise nach Art. 4

Planung und Dokumentation der Schulungsmaßnahmen für alle Beschäftigten mit KI-Bezug. Die KI-Verordnung verlangt nachweisbare Kompetenz — nicht nur bei Entwicklern, sondern auch bei Anwendern und Entscheidern.

KIMS-Pflege nach ISO 42001

Weiterentwicklung des KI-Managementsystems: Prozesse, Richtlinien, Kontrollmechanismen und Dokumentation werden kontinuierlich an neue Anforderungen und organisatorische Veränderungen angepasst.

Quartals-Reporting

Regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsführung mit definierten KPIs: Anzahl erfasster Systeme, offene Risiken, Schulungsstand, Maßnahmenfortschritt. Entscheidungsgrundlage statt Bauchgefühl.

Audit-Vorbereitung

Interne Reviews, Dokumentationsprüfung und Probeaudits, die sicherstellen, dass Ihr Unternehmen bei externen Prüfungen lückenfrei und nachweissicher aufgestellt ist.

Abgrenzung: Projekt vs. laufende Begleitung

Die initiale Implementierung (GAP-Analyse, Dokumentenaufbau, Rollendefinition) kann als abgeschlossenes Projekt erfolgen. Der hier dargestellte Leistungsumfang beschreibt die laufende Begleitung im aaS-Modell — kontinuierlich, mit festem Ansprechpartner und planbarem Aufwand.

Für wen?

KMU mit KI-Einsatz

Mittelständische Unternehmen, die KI-Systeme produktiv einsetzen, aber keine eigene Vollzeitstelle für KI-Governance schaffen können — oder wollen. Ab 100 Mitarbeitenden wird die EU-AI-Act-Compliance relevant.

Keine Vollzeitstelle nötig

Unternehmen mit bestehendem ISMS

Organisationen mit ISO-27001-Zertifizierung, die KI-Governance als Erweiterung ihres bestehenden Managementsystems integrieren möchten — statt eine zusätzliche Insellösung aufzubauen.

ISMS-Erweiterung

Regulatorisch Betroffene

Unternehmen, die unter den EU AI Act fallen und Compliance-Pflichten erfüllen müssen — unabhängig davon, ob bereits ein Managementsystem besteht.

EU AI Act Compliance

SECURAM-Vorteil

ISB und KI-Beauftragter aus einer Hand — abgestimmte Prozesse, einheitliches Reporting, kein Koordinationsaufwand zwischen zwei Dienstleistern.

KI-Governance professionell aufstellen

Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Erstgespräch klären, wie Ihr Unternehmen die Anforderungen des EU AI Act strukturiert und effizient erfüllt.

Ihr Ansprechpartner

Florian Priegnitz – SECURAM Consulting

Florian Priegnitz

Information Security Consultant · SECURAM Consulting GmbH

Information Security Consultant mit Schwerpunkt ISO 27001 und ISO 42001. Berät Unternehmen zu EU AI Act und AI Governance, von der Gap-Analyse bis zur operativen Umsetzung im laufenden Betrieb.

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Alle Leistungen auf einen Blick als PDF zum Weitergeben.

SECURAM Consulting Unternehmensflyer Vorschau

SECURAM Consulting

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Regulatorischer Rahmen

Der EU AI Act bildet den zentralen Rechtsrahmen. Art. 4 (KI-Kompetenz) verpflichtet Betreiber und Anbieter, ausreichende Kenntnisse bei allen Personen sicherzustellen, die mit KI-Systemen arbeiten. Für Hochrisiko-Systeme (Art. 6 ff.) gelten darüber hinaus Anforderungen an Risikomanagement, Qualitätsmanagement, Dokumentation und menschliche Aufsicht.

ISO 42001 (KI-Managementsystem) liefert den strukturellen Rahmen für die Umsetzung dieser Pflichten — mit Anforderungen an Führung, Planung, Betrieb und Leistungsbewertung. Besteht bereits ein ISMS nach ISO 27001, können wesentliche Strukturen (Risikobewertung, interne Audits, Managementbewertung) wiederverwendet werden.

EU AI Act ISO 42001 ISO 27001

KI-Governance als Service

Externer KI-Beauftragter – Aufgaben, Pflichten und Praxis

Was ein externer KI-Beauftragter leistet, welche Pflichten der EU AI Act schafft und wie Unternehmen KI-Governance ohne eigene Stelle operativ sicherstellen.

Der EU AI Act schreibt keine dedizierte Rolle „KI-Beauftragter“ vor. Art. 4 verlangt allerdings, dass Anbieter und Betreiber von KI-Systemen über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. In der Praxis braucht es eine Person, die KI-Risiken bewertet, die Einhaltung der Verordnung koordiniert und als Ansprechpartner für Aufsichtsbehörden fungiert.

Wer das nicht intern abbilden kann oder will, findet im externen KI-Beauftragten als Service (KIBaaS) eine skalierbare und kosteneffiziente Alternative.

Eine klassische Beratung liefert ein Konzept oder eine Dokumentation – und endet damit. Der externe KI-Beauftragte übernimmt laufende operative Verantwortung: Er pflegt das KI-Register, überwacht den Betrieb klassifizierter Systeme, koordiniert Schulungen und erstattet regelmäßig Bericht an die Geschäftsführung.

Das aaS-Modell (as-a-Service) stellt sicher, dass KI-Governance nicht zur Dokumentationsruine wird, sondern als lebendiger Prozess in der Organisation verankert bleibt.

ISO 42001 und ISO 27001 teilen wesentliche Strukturelemente: Risikoanalyse, interne Audits, Managementbewertung und kontinuierliche Verbesserung folgen denselben PDCA-Logiken. Wer bereits nach ISO 27001 zertifiziert ist, kann KI-Governance als integrierte Erweiterung aufbauen, statt ein paralleles System zu etablieren.

SECURAM unterstützt Unternehmen beim integrierten Aufbau von ISMS und AIMS – mit einem Beauftragten, der beide Systeme kennt und operativ verantwortet.

Art. 4 (KI-Kompetenznachweise) gilt seit Februar 2025. Für Hochrisiko-KI-Systeme nach Art. 6 greifen die vollen Anforderungen – Konformitätsbewertung, Risikomanagement, Betriebsdokumentation – ab August 2026. Verbotene KI-Praktiken (Art. 5) waren bereits ab Februar 2025 untersagt.

Unternehmen, die Hochrisiko-KI einsetzen oder planen einzusetzen, sollten jetzt mit einer Bestandsaufnahme beginnen. Die Implementierung eines belastbaren KI-Registers und einer Risikobewertung benötigt Vorlaufzeit.

Shadow AI – der unkontrollierte Einsatz von KI-Tools durch Mitarbeitende ohne IT-Freigabe – lässt sich nicht durch Verbote bewältigen. Wirksam sind Transparenz über eingesetzte Tools, klar definierte Freigabeprozesse und Nutzungsrichtlinien, die den Mitarbeitenden eine kontrollierte, sichere Nutzung ermöglichen.

Kontrollierte Nutzung statt Verbot: SECURAM empfiehlt einen strukturierten Umgang mit Schatten-KI. Mehr dazu, wie OpenClaw nicht autorisierte KI-Nutzung sichtbar macht.
Noch offene Fragen zum KI-Beauftragten?

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