Risikomanagement, Risikoanalyse und Risikobewertung bei SECURAM Consulting

Risikomanagement

Risikomanagement

Risiken systematisch identifizieren, bewerten und behandeln. SECURAM begleitet Sie beim Aufbau eines normkonformen Risikomanagementsystems nach ISO 31000 und BSI-Standard 200-3.

Abschnitt 01

Regulatorischer Handlungsdruck

Risikomanagement ist keine Disziplin, die Unternehmen freiwillig betreiben. Die regulatorischen Anforderungen der vergangenen Jahre haben den Handlungsdruck erhöht.

Die NIS-2-Richtlinie verlangt von betroffenen Einrichtungen ein dokumentiertes Risikomanagement (Art. 21 Abs. 1). DORA verpflichtet Finanzunternehmen zu einem IKT-Risikomanagementrahmen (Art. 6). ISO 27001 fordert in Abschnitt 6.1 eine systematische Risikobeurteilung.

Regulatorische Grundlagen

  • NIS-2, Art. 21 Abs. 1 (Risikomanagement)
  • DORA, Art. 6 (IKT-Risikomanagement)
  • ISO 27001, Abschnitt 6.1 (Risikobeurteilung)
  • BSI-Standard 200-3 (Risikoanalyse)

Wer unter mehrere Regelwerke fällt, profitiert von einem integrierten Risikoprozess, der alle Anforderungen in einem System abbildet.

Abschnitt 02

Normative Grundlagen

Die internationale Norm ISO 31000 liefert den anerkannten Rahmen. Sie beschreibt Grundsätze, einen Rahmen und einen Prozess für den Umgang mit Risiken, branchenunabhängig und skalierbar.

Für die IT-spezifische Risikoanalyse ergänzt ISO/IEC 27005 den Prozess um technische Bewertungskriterien. Der BSI-Standard 200-3 wiederum konkretisiert die Risikoanalyse im Kontext des IT-Grundschutzes und bietet eine praxiserprobte Methodik für deutsche Organisationen.

Normenlandschaft Risikomanagement

  • ISO 31000 (allgemeiner Rahmen)
  • ISO/IEC 27005 (IT-Risikoanalyse)
  • BSI-Standard 200-3 (IT-Grundschutz)
  • ISO 27001 Annex A (Informationssicherheit)

ISO 31000 bildet das Dach, ISO 27005 steuert die technische Tiefe bei. Beide Normen lassen sich kombinieren und in bestehende Managementsysteme integrieren.

Abschnitt 03

Lücke zwischen Anspruch und Umsetzung

Gleichwohl fehlt es vielen Unternehmen an einem durchgängigen Ansatz. Risiken werden abteilungsbezogen erfasst, in unterschiedlichen Formaten dokumentiert und selten konsolidiert bewertet.

Die Folge: Entscheidungsgrundlagen sind lückenhaft, regulatorische Nachweispflichten lassen sich nur schwer erfüllen, und die Geschäftsführung erhält kein belastbares Gesamtbild.

Für den Mittelstand kommt erschwerend hinzu: Begrenzte Ressourcen, wenige spezialisierte Stellen und regulatorischer Druck von mehreren Seiten gleichzeitig. Ein Risikoregister, das nur im Audit hervorgezogen wird, verfehlt seinen Zweck.

Abschnitt 04

Strukturiertes Risikomanagementsystem

Genau hier setzt ein strukturiertes Risikomanagementsystem an. Es schafft einheitliche Prozesse für Identifikation, Analyse, Bewertung und Behandlung von Risiken.

Kernelemente Risikoprozess

  • Risikoidentifikation (Inventur)
  • Risikoanalyse (Eintrittswahrscheinlichkeit, Schadenshöhe)
  • Risikobewertung (Priorisierung)
  • Risikobehandlung (Vermeidung, Minderung, Transfer, Akzeptanz)

SECURAM Consulting begleitet mittelständische Unternehmen in genau diesem Prozess: von der Methodenauswahl über die Risikoinventur bis zum fertigen Risikoregister. Integration in bestehende ISMS, BCMS und AIMS ist dabei der Regelfall.

Risikomanagement strukturiert angehen

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Ihr Ansprechpartner

Milo Barsch

Information Security Consultant · SECURAM Consulting GmbH

Information Security Consultant mit Schwerpunkt Risikomanagement. Berät Unternehmen zu ISO 27001, ISO 27005, NIS-2, DORA und BSI 200-3, von der Risikoanalyse bis zur regulatorischen Umsetzung. Unterstützt darüber hinaus als externer Informationssicherheitsbeauftragter (ISB).

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Haeufige Fragen

Ihre Fragen zum Risikomanagement

Antworten zu ISO 27005, BSI 200-3 und dem Zusammenspiel von Risikomanagement mit ISMS, BCMS und AIMS.

Allgemeines Risikomanagement beschreibt Grundsaetze, einen Rahmen und einen generischen Risikoprozess fuer alle Unternehmensrisiken. ISO/IEC 27005 konkretisiert diesen Prozess fuer den Bereich Informationssicherheit: Die Norm liefert Leitlinien fuer die Identifikation, Analyse und Bewertung von IT-spezifischen Risiken im Kontext eines ISMS nach ISO 27001.

Beide Perspektiven lassen sich kombinieren. Das allgemeine Risikomanagement bildet das Dach, ISO 27005 steuert die technische Tiefe bei.

Mehrere Regelwerke fordern ein dokumentiertes Risikomanagement. Die NIS-2-Richtlinie verlangt in Art. 21 Abs. 1 Risikoanalysen und Sicherheitskonzepte. DORA schreibt in Art. 6 einen IKT-Risikomanagementrahmen vor. ISO 27001 fordert in Abschnitt 6.1 eine systematische Risikobeurteilung. Unternehmen, die unter mehrere Regelwerke fallen, profitieren von einem integrierten Risikoprozess.

SECURAM fuehrt eine NIS-2-Betroffenheitsanalyse durch, um den regulatorischen Handlungsbedarf zu ermitteln.

Der Prozess orientiert sich an anerkannten Risikomanagement-Methoden und BSI 200-3. Zunaechst wird der Kontext definiert: Welche Unternehmenswerte sind relevant, welche Bedrohungen bestehen? Anschliessend werden Risiken identifiziert, nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshoehe bewertet und in einem Risikoregister dokumentiert. Darauf aufbauend entsteht ein Behandlungsplan mit priorisierten Massnahmen.

Die Methodik wird an die Unternehmensgroesse und vorhandene Managementsysteme angepasst.

Ja, und das ist sogar der empfohlene Weg. ISO 27001 Abschnitt 6.1 verlangt ohnehin eine Risikobeurteilung als Grundlage des ISMS. Ein eigenstaendiges Risikomanagementsystem erweitert diesen Prozess und schafft ein konsolidiertes Risikobild ueber Informationssicherheit, Business Continuity und KI-Governance hinweg. Die Harmonized Structure (Annex SL) erleichtert die Integration.

Wer bereits ein ISMS betreibt, kann den Risikoprozess als Erweiterung integrieren.

Nicht zwingend. Die Verantwortung fuer Risikomanagement liegt bei der Geschaeftsfuehrung. Die operative Umsetzung kann intern oder extern erfolgen. Fuer Unternehmen, die keine eigene Risikomanagement-Funktion aufbauen koennen, bietet SECURAM den externen Risikomanager als skalierbare Loesung an.

Der externe Risikomanager uebernimmt den Risikoprozess auf Basis einer monatlichen Vereinbarung.
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