Leistungsart · Alle Säulen
Implementierung für Managementsysteme
SECURAM begleitet den Aufbau Ihres Managementsystems von der Scope-Definition bis zur Zertifizierungsreife. Der Prozess folgt dem PDCA-Zyklus und umfasst Risikoanalyse, Richtlinienentwicklung, internes Audit und Management Review. Die typische Projektlaufzeit liegt zwischen 6 und 18 Monaten, abhängig von Unternehmensgröße und Reifegrad bestehender Prozesse.
Ausgangslage
Warum Implementierung mehr als Dokumentation ist
Ein Managementsystem entsteht nicht durch Vorlagen. Es erfordert eine systematische Verzahnung von Prozessen, Verantwortlichkeiten und technischen Maßnahmen.
Regulatorische Anforderungen wie NIS-2, DORA oder KRITIS erhöhen den Druck auf mittelständische Unternehmen, Informationssicherheit strukturiert zu organisieren. Wer ein ISMS nach ISO 27001 oder ein BCMS nach ISO 22301 aufbauen will, steht vor einer Aufgabe, die weit über das Schreiben von Richtlinien hinausgeht. Die Norm verlangt einen funktionierenden PDCA-Zyklus: planen, umsetzen, prüfen, verbessern.
In unseren Projekten zeigt sich, dass drei Faktoren den Unterschied zwischen einer erfolgreichen Zertifizierung und einem gescheiterten Anlauf ausmachen: klare Scope-Definition, belastbare Risikoanalyse und konsequentes Management-Commitment. Ohne diese Grundlagen bleibt jedes Managementsystem ein Papiertiger, der spätestens beim Zertifizierungsaudit auffällt.
Die Implementierung erfordert Projektsteuerung, die technische, organisatorische und personelle Maßnahmen koordiniert. SECURAM übernimmt diese Steuerung und bringt das Wissen aus mehr als 15 Standards in vier Säulen ein. Das Ergebnis ist ein Managementsystem, das nicht nur die Zertifizierung besteht, sondern im operativen Betrieb funktioniert. Wer den Aufbau abgeschlossen hat und eine unabhängige Prüfung benötigt, findet im internen Audit den nächsten logischen Schritt.
Normabdeckung
15 Standards in vier Säulen
Die Implementierung gilt für alle Standards im SECURAM-Portfolio. Jede Norm wird nach demselben Phasenmodell aufgebaut.
Ablauf
Sechs Phasen bis zur Zertifizierungsreife
Kick-off & Scope
Projektziele, Zeitplan und Verantwortlichkeiten werden im Kick-off-Workshop festgelegt. Die Scope-Definition grenzt das Managementsystem ab: welche Standorte, Prozesse und Systeme in den Geltungsbereich fallen, welche Schnittstellen bestehen und welche Ausschlüsse dokumentiert werden. Das Ergebnis ist ein verbindlicher Projektcharter mit Meilensteinen.
Risikoanalyse
Auf Basis des definierten Scope werden Assets inventarisiert, Bedrohungen und Schwachstellen identifiziert und Risiken nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadensausmaß bewertet. Der Risikobehandlungsplan legt fest, welche Risiken durch Maßnahmen reduziert, transferiert, vermieden oder akzeptiert werden. In unseren Projekten verwenden wir die Methodik nach ISO 27005 oder BSI 200-3, je nach gewähltem Standard.
Maßnahmenumsetzung
Die identifizierten Maßnahmen werden operativ umgesetzt. Das umfasst die Erstellung von Richtlinien und Verfahrensanweisungen (erfahrungsgemäß 15 bis 30 Dokumente bei einem ISMS), die Implementierung technischer Controls, die Durchführung von Awareness-Schulungen und die Einrichtung von Melde- und Eskalationswegen. Jede Maßnahme wird im Statement of Applicability dokumentiert.
Internes Audit
Das interne Audit prüft die Konformität des aufgebauten Systems gegen die Normanforderungen. SECURAM führt dieses Audit mit qualifizierten Lead Auditoren durch, die nicht an der Implementierung beteiligt waren, um die geforderte Unabhängigkeit sicherzustellen. Feststellungen werden klassifiziert und in einem Maßnahmenplan mit Fristen und Verantwortlichkeiten adressiert.
Management Review
Die Geschäftsleitung bewertet die Wirksamkeit des Managementsystems anhand definierter Kennzahlen. Themen sind unter anderem die Ergebnisse des internen Audits, der Status der Risikobehandlung, die Bewertung von Vorfällen und Verbesserungsvorschläge. Das Management Review ist eine Pflichtanforderung jeder ISO-Norm und dokumentiert das Commitment der obersten Leitung.
Zertifizierungsvorbereitung
In der letzten Phase bereitet SECURAM die Organisation auf das externe Zertifizierungsaudit vor. Das umfasst die Vorbereitung auf das Stage-1-Audit (Dokumentenprüfung), die Zusammenstellung der einzureichenden Unterlagen und einen finalen Readiness-Check. Offene Feststellungen aus dem internen Audit werden abgeschlossen. Das Ziel ist eine reibungslose Zertifizierung ohne wesentliche Abweichungen.
Zeitangaben beziehen sich auf ein Erstprojekt. Bei bestehenden Managementsystemen, Erweiterungen oder erfahrenen Organisationen verkürzen sich die Phasen entsprechend.
Ihre Ergebnisse
Was Sie erhalten
Scope-Dokument
Systemgrenzen, Schnittstellen zu angrenzenden Bereichen und dokumentierte Ausschlüsse. Grundlage für das Zertifizierungsaudit und die Kommunikation mit der Zertifizierungsstelle.
Risikoanalyse
Asset-Register mit Schutzbedarfsfeststellung, Bedrohungs- und Schwachstellenanalyse, Risikobewertung nach definierten Kriterien und Risikobehandlungsplan mit Maßnahmenzuordnung.
Richtlinienpaket
Leitlinien, Richtlinien, Verfahrens- und Arbeitsanweisungen. In unseren Projekten umfasst dieses Paket typischerweise 15 bis 30 Dokumente, abhängig vom Scope und der gewählten Norm.
Statement of Applicability (SoA)
Vollständige Aufstellung aller anwendbaren Controls mit Begründung der Auswahl, Implementierungsstatus und Verweis auf zugehörige Richtlinien und Nachweise.
Zertifizierungsreife-Bericht
Abschließende Bewertung der Zertifizierungsreife mit Status aller Normanforderungen, offenen Punkten und einer Empfehlung für das weitere Vorgehen gegenüber der Zertifizierungsstelle.
Weitere Leistungsarten
Alle Leistungsarten im Überblick
Aufbau und Zertifizierung
Managementsystem aufbauen und bis zur Zertifizierung begleiten.
Aktuelle SeiteInternes Audit
Unabhängige Prüfung Ihres Managementsystems gegen Norm-Anforderungen.
→ Internes AuditLaufender Betrieb
Managementsystem als externe Funktion im Retainer-Modell betreiben.
→ aaS-ProdukteVom Konzept bis zur Zertifizierung
SECURAM begleitet den Aufbau Ihres Managementsystems: strukturiert, normkonform und termingerecht.
Implementierung anfragen →Häufige Fragen
FAQ — Implementierung
Implementierung bezeichnet den strukturierten Aufbau eines Managementsystems von der Scope-Definition bis zur Zertifizierungsreife. Der Prozess folgt dem PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) und umfasst Risikoanalyse, Richtlinienentwicklung, Maßnahmenumsetzung, internes Audit und Management Review. Das Ergebnis ist ein dokumentiertes, funktionierendes System, das die Anforderungen der jeweiligen Norm erfüllt und von einer akkreditierten Zertifizierungsstelle geprüft werden kann.
Die Projektlaufzeit liegt erfahrungsgemäß zwischen 6 und 18 Monaten. Entscheidende Faktoren sind die Unternehmensgröße, der Reifegrad bestehender Prozesse, die Anzahl der Standorte und die Verfügbarkeit interner Ressourcen. Organisationen mit bestehenden Managementsystemen oder dokumentierten Prozessen erreichen die Zertifizierungsreife deutlich schneller als solche, die bei null beginnen.
Die Kosten hängen vom Scope, der Unternehmensgröße und dem bestehenden Reifegrad ab. SECURAM kalkuliert auf Basis eines initialen Scoping-Workshops und erstellt ein verbindliches Festpreisangebot für definierte Arbeitspakete. Typische Kostentreiber sind die Anzahl der Standorte, regulatorische Anforderungen wie NIS-2 oder KRITIS und der Umfang der technischen Maßnahmen.
SECURAM deckt alle vier Säulen der Informationssicherheit ab: ISMS, BCMS, AIMS und Risikomanagement. In unseren Projekten arbeiten ausschließlich erfahrene Berater mit Lead-Auditor-Qualifikation, die sowohl Implementierung als auch Auditierung beherrschen. Das bedeutet: Wer Ihr System aufbaut, kennt die Perspektive der Zertifizierungsstelle. Darüber hinaus bieten wir mit dem aaS-Modell eine laufende Betreuung nach der Zertifizierung an.
Der PDCA-Zyklus (Plan-Do-Check-Act) ist das Grundprinzip aller ISO-Managementsysteme. In der Plan-Phase werden Scope, Risiken und Maßnahmen definiert. Do bedeutet die operative Umsetzung der geplanten Maßnahmen. Check umfasst internes Audit und Performance-Messung. Act schließt den Zyklus durch Korrekturmaßnahmen und kontinuierliche Verbesserung. Jede Norm von ISO 27001 bis ISO 42001 basiert auf diesem Modell.
SECURAM implementiert Managementsysteme nach 15 Standards in vier Säulen: ISMS (ISO 27001, CISIS12, TISAX, BSI IT-Grundschutz, KRITIS, DORA, CRA, NIS-2), BCMS (ISO 22301, BSI 200-4), AIMS (ISO 42001, EU AI Act) und Risikomanagement (ISO 27005, BSI 200-3, MaRisk). Bei regulatorischen Anforderungen wie NIS-2 oder DORA kombinieren wir Norm-Implementierung mit Compliance-Beratung.
Eine erfolgreiche Implementierung erfordert mindestens einen internen Projektverantwortlichen mit Entscheidungskompetenz, Zugang zu den relevanten Fachabteilungen für Interviews und Risikoworkshops sowie Management-Commitment für das Management Review. SECURAM übernimmt Projektsteuerung, Dokumentation und fachliche Ausarbeitung. Der interne Aufwand liegt erfahrungsgemäß bei 2 bis 4 Personentagen pro Monat, abhängig von der Projektphase.
Nach der Erstzertifizierung folgen jährliche Überwachungsaudits durch die Zertifizierungsstelle und nach drei Jahren ein Rezertifizierungsaudit. SECURAM unterstützt in dieser Phase durch interne Audits, Pflege der Dokumentation und Vorbereitung auf externe Prüfungen. Alternativ bieten wir mit dem aaS-Modell eine dauerhafte Betreuung als externer ISB, BCM-Beauftragter oder KI-Beauftragter an.
Ja. Die Harmonized Structure (ehemals High Level Structure) der ISO-Normen ermöglicht die Integration mehrerer Managementsysteme in ein gemeinsames Rahmenwerk. In unseren Projekten kombinieren wir häufig ISMS nach ISO 27001 mit BCMS nach ISO 22301 oder AIMS nach ISO 42001. Gemeinsame Elemente wie Risikomanagement, internes Audit und Management Review werden einmal aufgebaut und für alle Normen genutzt.
Kontakt
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Ihre Ansprechpartnerin
Nadine Eibel
Gründerin & Geschäftsführerin
SECURAM Consulting GmbH
Über 20 Jahre Erfahrung in IT-Security und Informationssicherheit. Zertifiziert als CISM, Lead Auditorin ISO 27001 und ITIL Expert.
Kontaktdaten
20354 Hamburg
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