Notfallmanagement Beratung für Unternehmen
Notfallmanagement entscheidet darüber, ob eine Organisation bei Betriebsunterbrechungen handlungsfähig bleibt oder im Krisenmodus improvisiert. SECURAM baut operative Notfallfähigkeiten auf, vom Notfallhandbuch über die Krisenstabsorganisation bis zur durchgeführten Notfallübung. Methodische Grundlage ist der BSI-Standard 200-4.
Ausgangslage
Warum Notfallmanagement im Mittelstand entscheidend ist
Die meisten Unternehmen besitzen einen Notfallplan. Die wenigsten haben ihn jemals unter realistischen Bedingungen getestet.
Notfallmanagement unterscheidet zwei Handlungsfelder, die aufeinander aufbauen. Die Notfallvorsorge schafft die Strukturen, bevor ein Notfall eintritt: Notfallhandbuch, Alarmierungswege, Krisenstabsorganisation und Wiederanlaufpläne. Die Notfallbewältigung beschreibt das strukturierte Handeln während und nach einem Notfall: Krisenstab einberufen, Sofortmaßnahmen umsetzen, Kommunikation steuern und den geordneten Wiederanlauf einleiten. Der BSI-Standard 200-4 liefert die methodische Grundlage für beide Bereiche und beschreibt konkrete Vorgehensweisen von der Business Impact Analyse bis zum Übungsprogramm.
In unseren Projekten beobachten wir, dass der regulatorische Druck auf das Notfallmanagement deutlich zugenommen hat. Das KRITIS-Dachgesetz, seit dem 17. März 2026 in Kraft, verpflichtet Betreiber kritischer Infrastrukturen zu dokumentierten Notfallplänen und regelmäßigen Übungen. Aber auch Unternehmen außerhalb der KRITIS-Regulierung stellen fest, dass Kunden und Versicherer den Nachweis eines funktionierenden Notfallmanagements als Voraussetzung für Geschäftsbeziehungen verlangen. Wer bereits ein BCMS nach ISO 22301 betreibt, kann die vorhandenen Strukturen nutzen und das operative Notfallmanagement gezielt vertiefen.
SECURAM begleitet Unternehmen von der ersten Anforderungsanalyse bis zur durchgeführten Notfallübung und bietet anschließend mit BCMaaS den laufenden Betrieb als externen Service. Der BCMS-Bereich umfasst neben dem operativen Notfallmanagement auch die ISO-22301-Zertifizierung, ITSCM und die Umsetzung regulatorischer Anforderungen.
Leistungsumfang
Notfallmanagement: Von der Analyse bis zur Übung
Acht aufeinander abgestimmte Leistungsbausteine, die das Notfallmanagement von der Bestandsaufnahme bis zum laufenden Betrieb abdecken.
Notfall-Anforderungsanalyse
Systematischer Abgleich des Ist-Zustands der Notfallvorsorge mit den Anforderungen des BSI 200-4. Bewertung vorhandener Notfallkonzepte, Alarmierungswege und Dokumentation. Ergebnis ist ein priorisierter Maßnahmenplan mit konkretem Handlungsbedarf.
Business Impact Analyse (BIA)
Identifikation und Bewertung kritischer Geschäftsprozesse mit Ermittlung der maximal tolerierbaren Ausfallzeit (MTPD) und der Wiederanlaufzeit (RTO). Die BIA liefert die faktische Grundlage für alle weiteren Entscheidungen im Notfallmanagement.
Notfallhandbuch
Erstellung des zentralen Notfalldokuments mit Alarmierungswegen, Eskalationsstufen, Sofortmaßnahmen für identifizierte Notfallszenarien, Kontaktlisten und Wiederanlaufprozeduren. Das Handbuch wird als lebendes Dokument konzipiert, das nach jeder Übung aktualisiert wird.
Krisenstabsorganisation
Definition der Krisenstabsstruktur mit Rollen, Entscheidungsbefugnissen, Einberufungskriterien und Kommunikationswegen. Festlegung, wer den Krisenstab leitet, wer einberuft und welche Fachbereiche in welchen Szenarien vertreten sein müssen.
Krisenkommunikation
Entwicklung interner und externer Kommunikationspläne für Notfälle und Krisen. Definition von Sprachregelungen, Freigabeprozessen, Kommunikationskanälen und Zielgruppen — von der Belegschaft über Kunden bis zu Behörden und Medien.
Notfallübungen
Planung und Durchführung von Tabletop-Übungen, funktionalen Tests und Vollübungen. Jede Übung wird dokumentiert, ausgewertet und mündet in konkrete Verbesserungsmaßnahmen für das Notfallhandbuch und die Krisenstabsorganisation.
Wiederanlaufplanung
Erstellung von Prozeduren für den geordneten Wiederanlauf kritischer Geschäftsprozesse innerhalb der in der BIA definierten Zeitvorgaben. Abstimmung mit IT, Fachabteilungen und externen Dienstleistern zur Sicherstellung der Ressourcenverfügbarkeit.
Übergang in den laufenden Betrieb
Integration des Notfallmanagements in den PDCA-Zyklus eines BCMS. Übergabe an den internen BCM-Beauftragten oder an BCMaaS für den externen Betrieb. Sicherstellung, dass Notfallhandbuch und Übungsprogramm fortlaufend gepflegt werden.
Ablauf
Vom Notfallkonzept zum laufenden Betrieb in 6 Phasen
Anforderungsanalyse und BIA
Erfassung des Ist-Zustands der Notfallvorsorge, Identifikation kritischer Geschäftsprozesse und Durchführung der Business Impact Analyse. Ermittlung von MTPD und RTO als Grundlage für das Notfallkonzept.
Notfallstrategie und Notfallkonzept
Entwicklung der Notfallstrategie auf Basis der BIA-Ergebnisse. Festlegung von Risikobehandlungsoptionen, Ressourcenanforderungen und dem Notfallvorsorgekonzept als Rahmen für alle weiteren Maßnahmen.
Notfallhandbuch und Krisenstab
Erstellung des Notfallhandbuchs mit Alarmierungswegen, Eskalationsstufen und Sofortmaßnahmen. Aufbau der Krisenstabsorganisation und Entwicklung interner und externer Kommunikationspläne.
Notfallübungen und Tests
Durchführung von Tabletop-Übungen und funktionalen Tests zur Validierung des Notfallhandbuchs und der Krisenstabsorganisation. Dokumentation der Übungsergebnisse und Ableitung von Korrekturmaßnahmen.
Review und Korrektur
Auswertung aller Übungsergebnisse, Aktualisierung der Notfallpläne und Durchführung eines Management Reviews. Bewertung der Wirksamkeit des Notfallmanagements und Festlegung des weiteren Vorgehens.
Übergang in den laufenden Betrieb
Integration des Notfallmanagements in den PDCA-Zyklus des BCMS. Übergabe an den internen BCM-Beauftragten oder Übergang in den BCMaaS-Betrieb mit SECURAM als externem Verantwortlichen.
Zeitangaben beziehen sich auf ein Erstprojekt im Mittelstand (100–500 Mitarbeiter). Bei bestehenden Managementsystemen (z. B. ISMS nach ISO 27001) verkürzen sich die Phasen entsprechend.
Erfahrung und Qualifikation
Worauf SECURAM aufbaut
SECURAM Consulting wurde in Hamburg gegründet und berät seit mehr als 20 Jahren mittelständische Unternehmen in der DACH-Region. Die Kombination aus ISMS, BCMS, KI-Governance und Risikomanagement unter einem Dach unterscheidet SECURAM von spezialisierten Einzelnorm-Beratungen, weil Überschneidungen zwischen Standards systematisch genutzt werden.
Skalierung
Vom operativen Notfallmanagement zur Zertifizierung
Notfallmanagement ist der operative Einstieg in die Welt des Business Continuity Managements. Von hier führt der Weg zur Zertifizierung.
Organisationen, die mit operativem Notfallmanagement starten, können ihr Notfallhandbuch und die BIA-Ergebnisse beim Aufstieg auf ISO 22301 oder BSI 200-4 vollständig wiederverwenden. Die Investition in die Grundlagen zahlt sich bei jedem weiteren Schritt aus.
Laufender Betrieb
BCMaaS — Externer BCM-Beauftragter
Nach dem Aufbau des Notfallmanagements beginnt der laufende Betrieb: Notfallhandbuch aktualisieren, Übungen durchführen, BIA überprüfen und den Krisenstab auf dem aktuellen Stand halten. Nicht jedes Unternehmen kann oder will diese Aufgaben dauerhaft intern besetzen.
Mit BCMaaS stellt SECURAM einen externen BCM-Beauftragten, der die Verantwortung für das fortlaufende Notfallmanagement und den BCMS-Betrieb übernimmt. Das Modell eignet sich besonders für Organisationen, die den operativen Betrieb ohne zusätzliche Festanstellung sicherstellen wollen.
- Pflege des Notfallhandbuchs und der Wiederanlaufpläne
- Planung und Durchführung von Notfallübungen
- Fortlaufende BIA-Aktualisierung
- Vorbereitung der jährlichen Überwachungsaudits
- Berichterstattung an die Geschäftsleitung (Management Review)
Häufige Fragen
FAQ — Notfallmanagement
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Ihr Einstieg ins Notfallmanagement
Notfallmanagement GAP-Analyse
Wo steht Ihre Notfallvorsorge heute? Der Abgleich mit BSI 200-4 liefert in zwei bis drei Wochen einen belastbaren Überblick über den Handlungsbedarf und die nächsten Schritte.
GAP-Analyse anfragen →Notfallmanagement Audit
SECURAM prüft Ihre bestehenden Notfallpläne, die Krisenstabsorganisation und das Übungsprogramm als unabhängige Prüfinstanz und bewertet die Wirksamkeit unter realistischen Bedingungen.
Audit anfragen →Notfallmanagement aufbauen
Von der Business Impact Analyse über das Notfallhandbuch bis zur durchgeführten Notfallübung: SECURAM übernimmt die Konzeption und begleitet den Aufbau des Notfallmanagements.
Implementierung anfragen →Kontakt
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Ihre Ansprechpartnerin
Nadine Eibel
Gründerin & Geschäftsführerin
SECURAM Consulting GmbH
Über 20 Jahre Erfahrung in IT-Security und Informationssicherheit. Zertifiziert als CISM, Lead Auditorin ISO 27001 und ITIL Expert.
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