KI-Governance
Externer KI-Beauftragter (AI Officer)
Der EU AI Act gilt. Ein externer KI-Beauftragter übernimmt die operative KI-Governance, solange Sie keine eigene Vollzeitstelle einrichten können oder wollen.
Leistungsumfang
Als externer KI-Beauftragter übernehmen wir die operative Verantwortung für Ihr KI-Managementsystem — kontinuierlich und regelkonform.
KI-Register führen
Zentrale Erfassung und Dokumentation aller im Unternehmen eingesetzten KI-Systeme. Das Register bildet die Grundlage für Transparenz gegenüber Aufsichtsbehörden und für die interne Steuerung.
Risikobewertung
Einstufung jedes KI-Systems in die Risikoklassen des EU AI Act (minimal, begrenzt, hoch, unannehmbar). Daraus leiten sich die konkreten Pflichten ab — von der Kennzeichnung bis zur vollständigen Konformitätsbewertung.
EU AI Act Monitoring
Laufende Beobachtung regulatorischer Entwicklungen, delegierter Rechtsakte und Durchführungsbestimmungen. Sie erfahren rechtzeitig, welche neuen Pflichten auf Ihr Unternehmen zukommen und welche Fristen gelten.
Shadow-AI-Governance
Systematische Identifikation nicht autorisierter KI-Nutzung im Unternehmen. Darauf aufbauend: Steuerungsmechanismen, die eine kontrollierte Nutzung ermöglichen, statt sie pauschal zu verbieten.
Kompetenznachweise nach Art. 4
Planung und Dokumentation der Schulungsmaßnahmen für alle Beschäftigten mit KI-Bezug. Die KI-Verordnung verlangt nachweisbare Kompetenz — nicht nur bei Entwicklern, sondern auch bei Anwendern und Entscheidern.
KIMS-Pflege nach ISO 42001
Weiterentwicklung des KI-Managementsystems: Prozesse, Richtlinien, Kontrollmechanismen und Dokumentation werden kontinuierlich an neue Anforderungen und organisatorische Veränderungen angepasst.
Quartals-Reporting
Regelmäßige Berichterstattung an die Geschäftsführung mit definierten KPIs: Anzahl erfasster Systeme, offene Risiken, Schulungsstand, Maßnahmenfortschritt. Entscheidungsgrundlage statt Bauchgefühl.
Audit-Vorbereitung
Interne Reviews, Dokumentationsprüfung und Probeaudits, die sicherstellen, dass Ihr Unternehmen bei externen Prüfungen lückenfrei und nachweissicher aufgestellt ist.
Abgrenzung: Projekt vs. laufende Begleitung
Die initiale Implementierung (GAP-Analyse, Dokumentenaufbau, Rollendefinition) kann als abgeschlossenes Projekt erfolgen. Der hier dargestellte Leistungsumfang beschreibt die laufende Begleitung im aaS-Modell — kontinuierlich, mit festem Ansprechpartner und planbarem Aufwand.
Für wen?
KMU mit KI-Einsatz
Mittelständische Unternehmen, die KI-Systeme produktiv einsetzen, aber keine eigene Vollzeitstelle für KI-Governance schaffen können — oder wollen. Ab 100 Mitarbeitenden wird die EU-AI-Act-Compliance relevant.
Keine Vollzeitstelle nötigUnternehmen mit bestehendem ISMS
Organisationen mit ISO-27001-Zertifizierung, die KI-Governance als Erweiterung ihres bestehenden Managementsystems integrieren möchten — statt eine zusätzliche Insellösung aufzubauen.
ISMS-ErweiterungRegulatorisch Betroffene
Unternehmen, die unter den EU AI Act fallen und Compliance-Pflichten erfüllen müssen — unabhängig davon, ob bereits ein Managementsystem besteht.
EU AI Act ComplianceSECURAM-Vorteil
ISB und KI-Beauftragter aus einer Hand — abgestimmte Prozesse, einheitliches Reporting, kein Koordinationsaufwand zwischen zwei Dienstleistern.
KI-Governance professionell aufstellen
Lassen Sie uns in einem unverbindlichen Erstgespräch klären, wie Ihr Unternehmen die Anforderungen des EU AI Act strukturiert und effizient erfüllt.
Ihr Ansprechpartner
Florian Priegnitz
Information Security Consultant · SECURAM Consulting GmbH
Information Security Consultant mit Schwerpunkt ISO 27001 und ISO 42001. Berät Unternehmen zu EU AI Act und AI Governance, von der Gap-Analyse bis zur operativen Umsetzung im laufenden Betrieb.
Unternehmensflyer
Alle Leistungen auf einen Blick als PDF zum Weitergeben.
SECURAM Consulting
Unternehmensflyer mit Leistungsportfolio, Beratungsansatz und Kontaktdaten.
Flyer herunterladenRegulatorischer Rahmen
Der EU AI Act bildet den zentralen Rechtsrahmen. Art. 4 (KI-Kompetenz) verpflichtet Betreiber und Anbieter, ausreichende Kenntnisse bei allen Personen sicherzustellen, die mit KI-Systemen arbeiten. Für Hochrisiko-Systeme (Art. 6 ff.) gelten darüber hinaus Anforderungen an Risikomanagement, Qualitätsmanagement, Dokumentation und menschliche Aufsicht.
ISO 42001 (KI-Managementsystem) liefert den strukturellen Rahmen für die Umsetzung dieser Pflichten — mit Anforderungen an Führung, Planung, Betrieb und Leistungsbewertung. Besteht bereits ein ISMS nach ISO 27001, können wesentliche Strukturen (Risikobewertung, interne Audits, Managementbewertung) wiederverwendet werden.
KI-Governance als Service
Externer KI-Beauftragter – Aufgaben, Pflichten und Praxis
Was ein externer KI-Beauftragter leistet, welche Pflichten der EU AI Act schafft und wie Unternehmen KI-Governance ohne eigene Stelle operativ sicherstellen.
Der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) verlangt seit Februar 2025 nachweisbare KI-Kompetenz (Art. 4). Für Hochrisiko-KI-Systeme greifen ab August 2026 umfassende Dokumentations- und Risikomanagementpflichten. Ein externer KI-Beauftragter übernimmt diese Aufgaben operativ: Er führt das KI-Register, bewertet Risiken, koordiniert Schulungen und berichtet an die Geschäftsführung.
EU AI Act — Kernpflichten
- Art. 4: KI-Kompetenznachweise (seit Feb. 2025)
- Art. 6: Hochrisiko-Einstufung und Konformität
- Art. 9: Risikomanagement für Hochrisiko-KI
- Art. 50: Transparenzpflichten für KI-Systeme
Der externe KI-Beauftragte ist eine skalierbare Alternative für Unternehmen, die KI-Governance-Pflichten erfüllen müssen, aber keine interne Kapazität für eine dedizierte Stelle aufbauen wollen oder können.
Der EU AI Act schreibt keine dedizierte Rolle „KI-Beauftragter“ vor. Art. 4 verlangt allerdings, dass Anbieter und Betreiber von KI-Systemen über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. In der Praxis braucht es eine Person, die KI-Risiken bewertet, die Einhaltung der Verordnung koordiniert und als Ansprechpartner für Aufsichtsbehörden fungiert.
Eine klassische Beratung liefert ein Konzept oder eine Dokumentation – und endet damit. Der externe KI-Beauftragte übernimmt laufende operative Verantwortung: Er pflegt das KI-Register, überwacht den Betrieb klassifizierter Systeme, koordiniert Schulungen und erstattet regelmäßig Bericht an die Geschäftsführung.
ISO 42001 und ISO 27001 teilen wesentliche Strukturelemente: Risikoanalyse, interne Audits, Managementbewertung und kontinuierliche Verbesserung folgen denselben PDCA-Logiken. Wer bereits nach ISO 27001 zertifiziert ist, kann KI-Governance als integrierte Erweiterung aufbauen, statt ein paralleles System zu etablieren.
Art. 4 (KI-Kompetenznachweise) gilt seit Februar 2025. Für Hochrisiko-KI-Systeme nach Art. 6 greifen die vollen Anforderungen – Konformitätsbewertung, Risikomanagement, Betriebsdokumentation – ab August 2026. Verbotene KI-Praktiken (Art. 5) waren bereits ab Februar 2025 untersagt.
Shadow AI – der unkontrollierte Einsatz von KI-Tools durch Mitarbeitende ohne IT-Freigabe – lässt sich nicht durch Verbote bewältigen. Wirksam sind Transparenz über eingesetzte Tools, klar definierte Freigabeprozesse und Nutzungsrichtlinien, die den Mitarbeitenden eine kontrollierte, sichere Nutzung ermöglichen.
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Schatten-KI: Das unsichtbare Risiko in Ihrem Unternehmen
KI-Governance beginnt dort, wo Kontrolle aufhört. Diese zwei Seiten zeigen, warum Schatten-KI jedes AIMS-Projekt betrifft.
Schatten-KI
80 % der Beschäftigten nutzen KI-Tools ohne Genehmigung. Die Hub-Seite liefert den Überblick: Risiken, Erkennungsmethoden und ein praxisnahes Governance-Framework für den kontrollierten Umgang mit nicht genehmigten KI-Anwendungen.
Was ist OpenClaw?
Ein österreichischer Entwickler baut in einer Stunde einen KI-Agenten. Vier Monate später ist OpenClaw das meistgesternde Projekt auf GitHub, mit 135.000 exponierten Instanzen im offenen Internet. Die Fallstudie zum größten Schatten-KI-Vorfall 2026.
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