KI-Governance
AIMS — AI Management System
KI-Governance verbindet regulatorische Anforderungen mit operativer Steuerung. SECURAM begleitet Sie beim Aufbau eines AI Management Systems nach ISO 42001 und den Vorgaben der europäischen KI-Verordnung.
Abschnitt 01
Was ist ein AI Management System?
Seit dem Inkrafttreten der Verordnung (EU) 2024/1689, besser bekannt als EU AI Act, gelten für Unternehmen in der Europäischen Union verbindliche Regeln im Umgang mit künstlicher Intelligenz. Ein AI Management System (AIMS) schafft den organisatorischen Rahmen, um diese Anforderungen strukturiert zu erfüllen. Es definiert Prozesse für Risikoklassifizierung, Dokumentation und laufende Überwachung von KI-Systemen.
Abschnitt 02
ISO/IEC 42001 als Rahmenwerk
Die internationale Norm ISO/IEC 42001 liefert dafür das anerkannte Gerüst. Sie beschreibt, wie Organisationen ein KI-Managementsystem aufbauen, betreiben und kontinuierlich verbessern können.
Freilich geht es dabei nicht allein um Compliance auf dem Papier. Wer KI-Systeme produktiv einsetzt, ob im Kundenservice, in der Risikobewertung oder in der Softwareentwicklung, braucht klare Governance-Strukturen, die Verantwortlichkeiten regeln und Risiken früh sichtbar machen.
Abschnitt 03
Handlungsbedarf im DACH-Raum
Für Unternehmen im DACH-Raum ergibt sich daraus konkreter Handlungsbedarf: Die KI-Verordnung sieht abgestufte Pflichten je nach Risikokategorie vor (Art. 6 ff. EU AI Act). Gleichwohl fehlt vielen Organisationen bislang ein systematischer Ansatz, um KI-Governance in bestehende Managementsysteme zu integrieren. Genau hier setzt AIMS an.
EU AI Act — Risikostufen
- Art. 5: Verbotene KI-Praktiken
- Art. 6: Hochrisiko-KI-Systeme
- Art. 50: Transparenzpflichten
- Art. 52: Kennzeichnungspflichten
Abschnitt 04
Shadow AI und Governance-Lücke
Laut einer Bitkom-Umfrage von 2024 setzen bereits zwei Drittel der deutschen Unternehmen mit mehr als 50 Beschäftigten KI-Tools ein, häufig allerdings ohne formalisierte Governance.
Dieses Phänomen stellt ein wachsendes Compliance- und Sicherheitsrisiko dar. Der EU AI Act unterscheidet vier Risikostufen (Art. 5, 6, 50, 52) mit umfangreichen Anforderungen, die bis August 2026 operativ umgesetzt sein müssen. Ein AIMS nach ISO 42001 bietet die Struktur, um das systematisch und nachweisbar zu tun.
SECURAM begleitet Sie vom Assessment bis zum auditreifen AI Management System. Sprechen Sie mit Florian Priegnitz.
Leistungen
Unsere Leistungen im AIMS-Bereich
ISO 42001: Zertifizierung und Implementierung
Die ISO/IEC 42001 ist der erste internationale Standard für KI-Managementsysteme. SECURAM begleitet Sie von der Gap-Analyse über den Aufbau der erforderlichen Prozesse bis zur Zertifizierungsreife, abgestimmt auf Ihre bestehende ISMS-Landschaft.
EU AI Act: Anforderungen und Umsetzung
Die europäische KI-Verordnung (Verordnung (EU) 2024/1689) verpflichtet Anbieter und Betreiber von KI-Systemen zu Risikobewertungen, Transparenzpflichten und technischer Dokumentation. SECURAM unterstützt bei der Einstufung Ihrer Systeme und der praktischen Umsetzung der regulatorischen Vorgaben.
Externer KI-Beauftragter
Nicht jedes Unternehmen braucht eine eigene Vollzeitstelle für KI-Governance. Als externer KI-Beauftragter übernimmt SECURAM die operative Verantwortung für Ihr AI Management System, von der Risikoklassifizierung bis zur laufenden Überwachung, skalierbar nach Bedarf.
OpenClaw: Shadow AI erkennen und steuern
Unkontrollierter KI-Einsatz durch Mitarbeitende, sogenannte Shadow AI, stellt ein wachsendes Risiko dar. OpenClaw macht sichtbar, welche KI-Tools in der Organisation bereits genutzt werden, und liefert die Grundlage für eine gezielte Steuerung.
Warum SECURAM
KI-Governance aus einer Hand
Frühe Positionierung in der KI-Governance
SECURAM befasst sich seit den frühen regulatorischen Entwürfen mit den Anforderungen an KI-Managementsysteme. Diese Erfahrung fließt in jedes Projekt ein: von der Interpretation der Verordnung bis zur operativen Umsetzung. Während andere Beratungshäuser KI-Governance erst seit der finalen Verabschiedung des EU AI Act im Juni 2024 auf dem Radar haben, arbeitet SECURAM bereits seit den frühen Entwurfsphasen an der Schnittstelle von Informationssicherheit und künstlicher Intelligenz.
Informationssicherheit und KI aus einer Hand
Viele Unternehmen betreiben bereits ein ISMS nach ISO 27001. SECURAM versteht die Schnittstellen zwischen Informationssicherheit und KI-Governance und integriert beide Disziplinen, statt parallele Strukturen aufzubauen. ISO 42001 und ISO 27001 teilen die Harmonized Structure (Annex SL): Risikobewertung, interne Audits und Managementbewertung lassen sich in einem integrierten System zusammenführen.
ISO 42001 Expertise
Die Implementierung eines AI Management Systems nach ISO/IEC 42001 erfordert Erfahrung mit normbasierten Managementsystemen. SECURAM bringt diese Erfahrung aus zahlreichen ISMS-Projekten mit und überträgt sie auf den KI-Kontext. Die Norm verlangt unter anderem ein KI-Risikoregister, eine KI-Policy und definierte Rollen. SECURAM liefert die Templates und begleitet deren Befüllung.
Praxisnähe statt Theorie
Compliance-Anforderungen müssen im Tagesgeschäft funktionieren. SECURAM entwickelt Lösungen, die sich in bestehende Prozesse einfuegen, durchaus pragmatisch, immer nachvollziehbar dokumentiert. Ein AIMS, das nur im Audit funktioniert, ist sein Papier nicht wert. Deswegen liegt der Fokus auf Prozessen, die Fachabteilungen tatsächlich nutzen.
Ihr Ansprechpartner
Florian Priegnitz
Information Security Consultant · SECURAM Consulting GmbH
Information Security Consultant mit Schwerpunkt ISO 27001 und ISO 42001. Berät Unternehmen zu EU AI Act und AI Governance, von der Gap-Analyse bis zur operativen Umsetzung im laufenden Betrieb.
Unternehmensflyer
Alle Leistungen auf einen Blick als PDF zum Weitergeben.
SECURAM Consulting
Unternehmensflyer mit Leistungsportfolio, Beratungsansatz und Kontaktdaten.
Flyer herunterladenAusgangssituationen
Typische Ausgangssituationen
Szenario 01
KI-Einsatz wächst schneller als die Governance
Fachabteilungen führen KI-Tools ein: Chatbots im Kundenservice, Prognosemodelle im Controlling, Copiloten in der Softwareentwicklung. Eine zentrale Steuerung fehlt. Die IT-Abteilung erfaehrt davon erst, wenn Datenschutzfragen aufkommen oder ein Tool personenbezogene Daten verarbeitet. SECURAM hilft, den Ist-Zustand zu erfassen und eine KI-Governance aufzubauen, die mit dem Einsatz Schritt haelt.
Szenario 02
EU AI Act Compliance wird konkret
Die Verordnung (EU) 2024/1689 tritt stufenweise in Kraft. Ab Februar 2025 gelten die Verbote (Art. 5), ab August 2025 die Pflichten für GPAI-Modelle (Art. 51–56), ab August 2026 die Anforderungen an Hochrisiko-KI (Art. 6–49). Wer betroffen ist, muss rechtzeitig handeln. SECURAM führt eine Betroffenheitsanalyse durch und begleitet die Umsetzung.
Szenario 03
Kunden oder Partner verlangen Nachweise
Ähnlich wie bei ISO 27001 fordern zunehmend Auftraggeber einen Nachweis verantwortungsvoller KI-Nutzung. Eine ISO-42001-Zertifizierung liefert diesen Nachweis, und verschafft dem Unternehmen immerhin einen Wettbewerbsvorteil gegenüber Anbietern ohne formale KI-Governance.
Häufige Fragen
Ihre Fragen zur KI-Governance
Antworten zu ISO 42001, EU AI Act, KI-Beauftragten und dem Zusammenspiel von KI-Governance und Informationssicherheit.
ISO/IEC 42001 ist ein freiwilliger internationaler Standard, der beschreibt, wie ein KI-Managementsystem aufgebaut wird. Der EU AI Act (Verordnung (EU) 2024/1689) ist ein verbindliches Gesetz mit konkreten Pflichten und Sanktionen.
Der EU AI Act gilt für alle KI-Systeme, die in der EU in Verkehr gebracht oder betrieben werden (Art. 2). Besonders strenge Anforderungen gelten für Hochrisiko-Systeme (Art. 6, Annex III), etwa in den Bereichen Personalwesen, Kreditwürdigkeit, kritische Infrastruktur und Strafverfolgung.
Der EU AI Act schreibt keine dedizierte Rolle „KI-Beauftragter" vor. Art. 4 verlangt allerdings, dass Anbieter und Betreiber von KI-Systemen über ausreichende KI-Kompetenz verfügen. In der Praxis braucht es jemanden, der KI-Risiken bewertet, die Einhaltung der Verordnung koordiniert und als Ansprechpartner fungiert.
KI-Systeme verarbeiten Daten, generieren Entscheidungen und greifen auf IT-Infrastruktur zu. Sie sind damit integraler Bestandteil der Informationssicherheit. ISO 42001 verweist in Annex B ausdrücklich auf die Verknüpfung mit ISO 27001.
Shadow AI bezeichnet den unkontrollierten Einsatz von KI-Tools durch Mitarbeitende ohne Wissen oder Freigabe der IT-Abteilung. Vertrauliche Unternehmensdaten fließen in externe KI-Dienste, Compliance-Vorgaben werden umgangen, und die Organisation verliert den Überblick über ihre KI-Landschaft.
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