Risikomanagement
Risikomanagement
Risiken systematisch identifizieren, bewerten und behandeln. SECURAM begleitet Sie beim Aufbau eines normkonformen Risikomanagementsystems nach ISO/IEC 27005 und BSI-Standard 200-3.
Abschnitt 01
Regulatorischer Handlungsdruck
Risikomanagement ist keine Disziplin, die Unternehmen freiwillig betreiben. Die regulatorischen Anforderungen der vergangenen Jahre haben den Handlungsdruck erhöht: Die NIS-2-Richtlinie verlangt von betroffenen Einrichtungen ein dokumentiertes Risikomanagement (Art. 21 Abs. 1 NIS-2). DORA verpflichtet Finanzunternehmen zu einem IKT-Risikomanagementrahmen (Art. 6 DORA). Und ISO 27001 fordert in Abschnitt 6.1 eine systematische Risikobeurteilung als Grundlage des gesamten ISMS.
Regulatorische Anforderungen
- NIS-2 (EU) 2022/2555 — Art. 21 Abs. 1
- DORA (EU) 2022/2554 — Art. 6
- ISO 27001 — Abschnitt 6.1
- ISO/IEC 27005 — IT-Risikoanalyse
Abschnitt 02
Normative Grundlagen
ISO/IEC 27005 liefert den anerkannten Rahmen für die IT-spezifische Risikoanalyse. Die Norm beschreibt einen strukturierten Prozess zur Identifikation, Bewertung und Behandlung von Informationssicherheitsrisiken. Der BSI-Standard 200-3 wiederum konkretisiert die Risikoanalyse im Kontext des IT-Grundschutzes und bietet eine praxiserprobte Methodik für deutsche Organisationen.
Abschnitt 03
Fragmentierte Risikoerfassung
Gleichwohl fehlt es vielen Unternehmen an einem durchgängigen Ansatz. Risiken werden abteilungsbezogen erfasst, in unterschiedlichen Formaten dokumentiert und selten konsolidiert bewertet. Die Folge: Entscheidungsgrundlagen sind lückenhaft, regulatorische Nachweispflichten lassen sich nur schwer erfüllen, und die Geschäftsführung erhält kein belastbares Gesamtbild.
Abschnitt 04
Strukturiertes Risikomanagementsystem
Genau hier setzt ein strukturiertes Risikomanagementsystem an. Es schafft einheitliche Prozesse für Identifikation, Analyse, Bewertung und Behandlung von Risiken. Und es stellt sicher, dass diese Prozesse nicht nur auf dem Papier existieren, sondern im Tagesgeschäft tatsächlich funktionieren.
Kernprozesse
- Risikoidentifikation
- Risikoanalyse
- Risikobewertung
- Risikobehandlung
SECURAM begleitet Sie vom Erstaufbau bis zur normkonformen Risikoanalyse nach ISO/IEC 27005 und BSI 200-3.
Leistungen
Unsere Leistungen im Risikomanagement
Risikoanalyse und Risikobewertung
Welche Risiken bestehen, und wie schwer wiegen sie? SECURAM führt strukturierte Risikoanalysen nach ISO/IEC 27005 und BSI 200-3 durch. Das Ergebnis ist ein priorisiertes Risikoregister mit einheitlichen Bewertungskriterien.
Risikobehandlung und Massnahmenplanung
Nicht jedes Risiko erfordert dieselbe Reaktion. SECURAM erarbeitet Behandlungsplaene, die zwischen Vermeidung, Minderung, Transfer und Akzeptanz differenzieren. Die Maßnahmen werden in bestehende Prozesse integriert und mit klaren Verantwortlichkeiten versehen.
Integration in ISMS, BCMS und AIMS
Risikomanagement ist kein isoliertes System. SECURAM integriert den Risikoprozess in bestehende Managementsysteme nach ISO 27001, ISO 22301 oder ISO 42001. So entsteht ein konsolidiertes Risikobild über alle Disziplinen hinweg.
Externer Risikomanager
Nicht jedes Unternehmen kann oder will eine eigene Risikomanagement-Funktion aufbauen. Als externer Risikomanager uebernimmt SECURAM die operative Verantwortung fuer den Risikoprozess, skalierbar nach Umfang und Bedarf.
Nächster Schritt: Risikomanagement strukturiert angehen
Sie möchten wissen, wo Ihr Unternehmen in Sachen Risikomanagement steht? In einem unverbindlichen Erstgespraech klaeren wir gemeinsam den Status quo und identifizieren konkrete Handlungsfelder.
Warum SECURAM
Risikomanagement mit System
Normexpertise ISO/IEC 27005 und BSI 200-3
SECURAM arbeitet mit den anerkannten internationalen Standards für Risikomanagement. ISO/IEC 27005 liefert den Rahmen für IT-Risikoanalyse, BSI 200-3 die nationale Praxismethodik. Diese Kombination stellt sicher, dass Risikoanalysen sowohl methodisch fundiert als auch regulatorisch anerkannt sind.
Mittelstands-Fokus DACH
Die Beratung richtet sich an mittelstaendische Unternehmen im DACH-Raum mit 100 bis 5.000 Mitarbeitenden. SECURAM kennt die typischen Restriktionen: begrenzte Ressourcen, wenige spezialisierte Stellen, regulatorischer Druck von mehreren Seiten. Die Lösungen sind darauf zugeschnitten.
Praxisnaehe statt Folienschlachten
Risikoregister, die nur im Audit hervorgezogen werden, verfehlen ihren Zweck. SECURAM entwickelt Risikoprozesse, die Fachabteilungen tatsaechlich nutzen, mit klaren Bewertungskriterien, verstaendlichen Berichten und nachvollziehbaren Maßnahmen.
Ihr Ansprechpartner
Milo Barsch
Information Security Consultant · SECURAM Consulting GmbH
Information Security Consultant mit Schwerpunkt Risikomanagement. Berät Unternehmen zu ISO 27001, ISO 27005, NIS-2, DORA und BSI 200-3, von der Risikoanalyse bis zur regulatorischen Umsetzung. Unterstützt darüber hinaus als externer ISB.
Externer BCM-Beauftragter
Alle Leistungen auf einen Blick als PDF zum Weitergeben.
Externer BCM-Beauftragter
Business Continuity Management nach ISO 22301 und BSI 200-4 als laufende Beauftragung.
Flyer herunterladenAusgangssituationen
Typische Ausgangssituationen
Szenario 01
Erstaufbau eines Risikomanagementsystems
Das Unternehmen hat bislang kein formalisiertes Risikomanagement. Risiken werden ad hoc erfasst, eine einheitliche Methodik fehlt. SECURAM begleitet den Aufbau von der Methodenauswahl über die Risikoinventur bis zum fertigen Risikoregister. Dabei orientiert sich der Prozess an ISO/IEC 27005 und BSI 200-3.
Szenario 02
Regulatorische Compliance: NIS-2 und DORA
Die Organisation faellt unter NIS-2 oder DORA und muss ein dokumentiertes Risikomanagement nachweisen. Art. 21 NIS-2 fordert Risikoanalysen und Sicherheitskonzepte. Art. 6 DORA verlangt einen IKT-Risikomanagementrahmen. SECURAM führt eine Gap-Analyse durch und begleitet die Umsetzung.
Szenario 03
Integration in bestehendes ISMS
Ein ISMS nach ISO 27001 existiert bereits, die Risikobeurteilung nach Abschnitt 6.1 ist jedoch lediglich formalistisch umgesetzt. SECURAM ueberarbeitet den Risikoprozess, führt eine Neubewertung durch und stellt die Konsistenz zwischen ISMS, BCMS und gegebenenfalls AIMS sicher.
Haeufige Fragen
Ihre Fragen zum Risikomanagement
Antworten zu ISO 27005, BSI 200-3 und dem Zusammenspiel von Risikomanagement mit ISMS, BCMS und AIMS.
Allgemeines Risikomanagement beschreibt Grundsaetze, einen Rahmen und einen generischen Risikoprozess fuer alle Unternehmensrisiken. ISO/IEC 27005 konkretisiert diesen Prozess fuer den Bereich Informationssicherheit: Die Norm liefert Leitlinien fuer die Identifikation, Analyse und Bewertung von IT-spezifischen Risiken im Kontext eines ISMS nach ISO 27001.
Mehrere Regelwerke fordern ein dokumentiertes Risikomanagement. Die NIS-2-Richtlinie verlangt in Art. 21 Abs. 1 Risikoanalysen und Sicherheitskonzepte. DORA schreibt in Art. 6 einen IKT-Risikomanagementrahmen vor. ISO 27001 fordert in Abschnitt 6.1 eine systematische Risikobeurteilung. Unternehmen, die unter mehrere Regelwerke fallen, profitieren von einem integrierten Risikoprozess.
Der Prozess orientiert sich an anerkannten Risikomanagement-Methoden und BSI 200-3. Zunaechst wird der Kontext definiert: Welche Unternehmenswerte sind relevant, welche Bedrohungen bestehen? Anschliessend werden Risiken identifiziert, nach Eintrittswahrscheinlichkeit und Schadenshoehe bewertet und in einem Risikoregister dokumentiert. Darauf aufbauend entsteht ein Behandlungsplan mit priorisierten Maßnahmen.
Ja, und das ist sogar der empfohlene Weg. ISO 27001 Abschnitt 6.1 verlangt ohnehin eine Risikobeurteilung als Grundlage des ISMS. Ein eigenstaendiges Risikomanagementsystem erweitert diesen Prozess und schafft ein konsolidiertes Risikobild über Informationssicherheit, Business Continuity und KI-Governance hinweg. Die Harmonized Structure (Annex SL) erleichtert die Integration.
Nicht zwingend. Die Verantwortung fuer Risikomanagement liegt bei der Geschäftsführung. Die operative Umsetzung kann intern oder extern erfolgen. Fuer Unternehmen, die keine eigene Risikomanagement-Funktion aufbauen können, bietet SECURAM den externen Risikomanager als skalierbare Lösung an.
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