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Business Continuity Management – SECURAM Consulting

Business Continuity Management

BCM & Notfallmanagement

Systematischer Schutz geschäftskritischer Prozesse: Notfallmanagement, IT-Service Continuity und strukturierter Wiederanlauf nach ISO 22301.

Abschnitt 01

Was ist Business Continuity Management?

Business Continuity Management sichert die Fortführung geschäftskritischer Prozesse bei Störungen, Ausfällen oder Krisen. Das klingt abstrakt.

Konkret geht es um die Frage, ob ein Unternehmen nach einem Ransomware-Angriff, einem Rechenzentrumsbrand oder dem Ausfall eines zentralen Dienstleisters innerhalb definierter Zeitfenster wieder handlungsfähig ist.

Oder ob operative Stillstände Umsatzverluste, Vertragsstrafen und Reputationsschäden nach sich ziehen.

Abschnitt 02

Regulatorischer Rahmen

Regulatorisch ist das Thema längst kein freiwilliges Können mehr. NIS-2 (Art. 21 Abs. 2 lit. c) verpflichtet Betreiber wesentlicher und wichtiger Einrichtungen ausdrücklich zur Aufrechterhaltung des Betriebs, einschließlich Backup-Management und Krisenmanagement. Für den Finanzsektor schreibt DORA (Art. 11) detaillierte IKT-Kontinuitätsrichtlinien vor.

Regulatorische Grundlagen

  • NIS-2, Art. 21 Abs. 2 lit. c
  • DORA, Art. 11 (IKT-Kontinuität)
  • ISO 22301 (BCM-Rahmenwerk)
  • BSI-Standard 200-4 (BCM)

Wer die ISO 22301 als Rahmenwerk nutzt, schafft freilich nicht nur regulatorische Konformität, sondern gewinnt durchaus ein belastbares Steuerungsinstrument für den Ernstfall.

Abschnitt 03

Systematischer Aufbau eines BCMS

Ein funktionierendes BCMS entsteht allerdings nicht durch ein einzelnes Dokument. Es erfordert eine systematische Analyse der Geschäftsprozesse, die Festlegung von Wiederanlaufzielen, die Entwicklung und den regelmäßigen Test von Notfallplänen, und die Verankerung dieser Maßnahmen in der Unternehmenskultur.

BCMS-Kernelemente

  • Business-Impact-Analyse (BIA)
  • Wiederanlaufziele (RTO/RPO)
  • Notfallpläne und -tests
  • Jährliches Übungsprogramm

SECURAM Consulting begleitet mittelständische Unternehmen in genau diesem Prozess: von der Business-Impact-Analyse bis zum jährlichen Übungsprogramm.

Abschnitt 04

Lücke zwischen Dokumentation und Praxis

Die Realität in vielen Unternehmen sieht dabei nüchtern aus: Notfallpläne existieren auf dem Papier, wurden aber seit Jahren nicht getestet. Wiederanlaufzeiten (RTO) und tolerierbare Datenverluste (RPO) sind nirgends definiert.

Laut BSI-Standard 200-4 ist genau diese Lücke zwischen Dokumentation und gelebter Praxis das größte Risiko.

Für den Mittelstand kommt erschwerend hinzu: Die Abhängigkeit von IT-Dienstleistern wächst. Die Business-Impact-Analyse (der erste Schritt jedes BCM-Aufbaus) schafft den notwendigen Überblick darüber, welche Prozesse an welchen externen Diensten hängen.

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SECURAM begleitet Sie von der Business-Impact-Analyse bis zum belastbaren Notfallkonzept. Sprechen Sie mit Florian Priegnitz.

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Wo steht Ihr Unternehmen beim Business Continuity Management?

In einem unverbindlichen Erstgespräch klären wir den Status quo und zeigen mögliche nächste Schritte auf, konkret, ohne Standardfolien.

Warum SECURAM für Business Continuity Management

Vier Gründe, warum mittelständische Unternehmen beim Aufbau ihres BCMS auf SECURAM setzen.

Regulatorik

Kompetenz aus der Praxis

SECURAM kennt die Anforderungen von NIS-2, DORA und ISO 22301 nicht aus Lehrbuechern, sondern aus laufenden Implementierungsprojekten. Die Beratung orientiert sich daran, was Auditoren tatsächlich pruefen, nicht an theoretischen Maximalanforderungen. Wer Art. 21 Abs. 2 lit. c NIS-2 umsetzen muss, braucht keinen abstrakten Rahmen, sondern einen belastbaren Maßnahmenplan.

Integration

Verknüpfung mit Informationssicherheit

Business Continuity Management funktioniert nicht isoliert. SECURAM verbindet BCMS-Maßnahmen mit dem bestehenden ISMS und schafft konsistente Schutzkonzepte über Managementsystem-Grenzen hinweg. Annex A der ISO 27001:2022 fordert in Control A.5.29 ausdrücklich Informationssicherheit bei Störungen. Wer beide Systeme integriert statt separat betreibt, spart Aufwand und vermeidet Redundanzen.

Flexibilitaet

Skalierbare Betreuungsmodelle

Ob einmalige Gap-Analyse, projektbezogener Aufbau oder dauerhafte Betreuung als externer BCM-Beauftragter: der Leistungsumfang richtet sich nach dem tatsächlichen Bedarf, nicht nach einem starren Paketmodell. Ein Unternehmen mit funktionierender IT-Abteilung braucht andere Unterstuetzung als eines, das BCM komplett neu aufbaut.

Mittelstand

Lösungen die getragen werden

Konzernvorlagen taugen selten für Unternehmen mit 100 bis 5.000 Mitarbeitenden. SECURAM entwickelt Lösungen, die zur vorhandenen Organisationsstruktur passen und ohnehin von den verantwortlichen Teams getragen werden müssen, um wirksam zu sein. Schlanke Prozesse, die gelebt werden, sind allemal wertvoller als umfangreiche Handbücher, die niemand liest.

Ihre Ansprechpartnerin

Nadine Eibel – SECURAM Consulting

Nadine Eibel

Gründerin & Geschäftsführerin · SECURAM Consulting GmbH

Gründerin und Geschäftsführerin der SECURAM Consulting GmbH mit über 20 Jahren Erfahrung in IT-Security und Informationssicherheit. Zertifiziert als CISM, Lead Auditorin ISO 27001, ITIL Expert und Datenschutzexpertin nach DSGVO (Art. 37) und BDSG. Ihr Fokus liegt auf Business Continuity Management und dem Aufbau nachhaltiger Governance-Strukturen.

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Externer BCM-Beauftragter

Business Continuity Management nach ISO 22301 und BSI 200-4 als laufende Beauftragung.

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Typische Ausgangssituationen

Drei Szenarien führen Unternehmen besonders häufig zum Thema Business Continuity Management:

Nach einem Vorfall

Ein Ransomware-Angriff hat den Betrieb für mehrere Tage lahmgelegt, ein Lieferant ist ausgefallen, oder ein Rechenzentrum war nicht erreichbar. Die Geschäftsführung will sicherstellen, dass sich das nicht wiederholt. SECURAM hilft, aus dem Vorfall systematisch Lehren zu ziehen und ein BCMS aufzubauen, das künftige Ausfaelle begrenzt.

Regulatorische Anforderung

NIS-2 (Art. 21 Abs. 2 lit. c) oder DORA (Art. 11) verlangen nachweisbare BCM-Maßnahmen. Die Frist läuft, intern fehlt das Know-how. SECURAM übernimmt die Projektsteuerung und bringt das BCMS in den geforderten Zustand, termingerecht und auditfest.

Versicherungsanforderung

Cyberversicherungen stellen zunehmend höhere Anforderungen an Notfallvorsorge und Wiederanlaufplanung. Ohne dokumentierte BCM-Prozesse steigen die Praemien oder der Versicherungsschutz wird eingeschraenkt. Ein Erstgespräch klärt, welche Nachweise die Versicherung konkret erwartet.

Häufige Fragen

Ihre Fragen zum Business Continuity Management

Praxisnahe Antworten zu BCM-Aufbau, NIS-2-Bezug, ISO 22301 und dem Einstieg in die Notfallplanung.

BCM ist der übergeordnete Rahmen und umfasst die Analyse geschäftskritischer Prozesse, die Definition von Wiederanlaufzielen und die präventive Planung. Notfallmanagement ist ein Teilbereich des BCM und beschreibt die reaktiven Maßnahmen im akuten Krisenfall, also Eskalation, Krisenstab und Sofortmaßnahmen.

Ohne BCM fehlt dem Notfallmanagement die strategische Grundlage, die entscheidet, welche Szenarien wie vorbereitet werden müssen.

NIS-2 (Art. 21 Abs. 2 lit. c) fordert von betroffenen Unternehmen ausdrücklich „Aufrechterhaltung des Betriebs, wie Backup-Management und Wiederherstellung nach einem Notfall, und Krisenmanagement". Ein formales BCMS nach ISO 22301 ist allerdings nicht vorgeschrieben, da die Richtlinie technologieneutral ist.

In der Praxis empfiehlt sich gleichwohl ein strukturierter Ansatz, um die Anforderungen nachweisbar zu erfüllen. Mehr zur NIS-2-Umsetzung.

ISO 22301 (Abschnitt 8.5) verlangt regelmäßige Übungen, ohne eine feste Frequenz vorzuschreiben. Der BSI-Standard 200-4 empfiehlt mindestens eine Übung pro Jahr für jedes kritische Szenario.

In der Praxis bewährt sich ein Mix aus Tischsimulationen (halbjährlich) und technischen Wiederanlauftests (jährlich). SECURAM unterstützt bei Planung und Durchführung von Übungen.

Durchaus, und es ist sogar empfehlenswert. ISO 22301 und ISO 27001 teilen die gleiche High-Level-Struktur (Harmonized Structure nach Annex SL). Risikobewertung, interne Audits, Managementbewertung und kontinuierliche Verbesserung lassen sich in einem integrierten Managementsystem zusammenführen.

SECURAM baut beide Systeme bei Bedarf parallel auf und vermeidet so doppelte Dokumentation und redundante Prozesse.

Die BIA ist das Fundament jedes BCMS. Sie ermittelt, welche Geschäftsprozesse zeitkritisch sind, welche Ressourcen sie benötigen und welche finanziellen und operativen Auswirkungen ein Ausfall hätte. Daraus leiten sich die maximal tolerierbare Ausfallzeit (MTPD) und die Wiederanlaufzeit (RTO) ab.

SECURAM führt die BIA als strukturierten Workshop durch, typischerweise innerhalb von zwei bis vier Wochen. Ein Erstgespräch klärt den konkreten Scope.
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